"Eigentlich sollte es für die Kluftingers ein erholsamer Kurzurlaub werden, auch wenn das Ehepaar Langhammer mit von der Partie ist: ein Winterwochenende in einem schönen Allgäuer Berghotel samt einem Live-Kriminalspiel. Doch aus dem Spiel wird blutiger Ernst, als ein Hotelgast unfreiwillig das Zeitliche segnet. Kluftinger steht vor einem Rätsel: Die Leiche befindet sich in einem von innen verschlossenen Raum. Und über Nacht löst ein Schneesturm höchste Lawinenwarnstufe aus und schneidet das Hotel von der Außenwelt ab..."
Kluftinger ist zwar ein Familienmensch und er genießt es in vollen Zügen seinen Stress von der Arbeit abstreifen zu können, spätestens wenn er die Türschwelle übertreten hat, aber so Feiertage - gerade die etlichen um Weihnachten herum - sind ihm dann doch etwas zu viel. Daher wird in üblicher "Kluftinger-Manier" über seine Gedankengänge und Empfindungen geschrieben, wie der Kommissar mit Ehefrau und den geliebten Langhammers auf dem Berghotel ankommen. Dort angelangt, werden diese herzlichst von der Hotel-Chefin persönlich empfangen, da sie nur eine auserwählte Gruppe an diesem Wochenende zu dem Live-Kriminalspiel eingeladen hatte. So wurden Sie mit allen Gegebenheiten für das Wochenende vertraut gemacht (u. a. die Kostüme zu dem Spiel, Treffpunkt am Abend für den Beginn, Frühstück) und auf das Zimmer geleitet, dort wo sie sich kurz ausruhen und umziehen sollten.
Nachdem die Koffer halb ausgepackt waren, die Zimmer - auch das von Dr. Langhammer - inspiziert wurden, gingen die beiden Pärchen in die Lobby zurück, dort wo Sie auf die anderen verkleideten Gäste trafen. Als sich alle "Spieler", bis auf einen, dort eingefunden hatten, wurde das Kriminalspiel von der Hotel-Chefin eröffnet. Als man den nicht erschienen Gast holen lassen wollte, wurde eine verschlossene Hoteltüre festgestellt. So eilte der pflichtbewusste Inspektor Fr. König (Hotel-Chefin) zur Hilfe und stieß - so wie ihn gebeten wurde - die Türe auf seine unkonventionelle Art und Weise auf. Die Türe nun offen stehend, wurde der Blick direkt auf die Leiche des vermissten Hotelgastes gerichtet. Und so nehmen die Ermittlungen am Folgetag ihren Lauf...
Durch die wortgewandte Art und teilweise unpässlichen Termine des Kommissars konnte es sich - glücklicherweise für ihn - immer arrangieren, dass dieser nicht oft in den Urlaub fahren musste. Dies rächte sich allerdings bereits gleich nach dem tragischen Abend zuvor, da es zum Frühstück ein Buffet gab und Herr Kluftinger nicht die üblichen Sitten kannte und hier und dort in ein Fettnäpfchen tappte. Als er sich nach der Stärkung an die Arbeit machen wollte, mussten sich erst mal Gedanken gemacht werden - WIE?! Er hatte ja keine Spurensicherung, keinen Maier mit seinem Computerwissen oder einen der anderen beiden Kollegen für Befragungen. Durch das Schneegestöber, welches sich tagsüber immer verschlimmerte, konnte man keinen Kontakt zur Außenwelt aufbauen - weder per Telefon, noch E-Mail, noch per Fax. Somit mussten die Mordermittlungen durch ihn höchstpersönlich und mit allen Aufgabenteilen selbstständig übernommen werden, wäre da nicht der hilfsbereite Dr. Langhammer. So versuchte sich das so ungleiche Duo zurechtzufinden und einzuspielen, was auf sehr nervige, aber lustige Art und Weise beschrieben wird.
FAZIT:
Ich finde das Buch eines der besten Bücher der Kluftinger-Reihe, da dieses für mich von der ersten bis zur letzten Seite super spannend geschrieben wurde. Das Live-Kriminalspiel wurde auch sehr gut in den eigentlichen Mord mit eingebunden und man konnte nicht zu vorschnell erahnen wer der Mörder hätte sein können. Vielleicht deswegen oder auch gerade deswegen finde ich das Buch wirklich gelungen, da die Spuren zu vielen potenziellen Mördern führte, aber keine genaue Aussage getroffen wurde und der Leser etwas mehr im Dunkeln tastete wie sonst. Es sind auch nicht zu viele peinliche "Kluftinger-Aktionen" vorhanden, wie in anderen Büchern - ihr wisst schon was ich meine... Daher ist dieses Buch wirklich sehr empfehlenswert.
Nachdem die Koffer halb ausgepackt waren, die Zimmer - auch das von Dr. Langhammer - inspiziert wurden, gingen die beiden Pärchen in die Lobby zurück, dort wo Sie auf die anderen verkleideten Gäste trafen. Als sich alle "Spieler", bis auf einen, dort eingefunden hatten, wurde das Kriminalspiel von der Hotel-Chefin eröffnet. Als man den nicht erschienen Gast holen lassen wollte, wurde eine verschlossene Hoteltüre festgestellt. So eilte der pflichtbewusste Inspektor Fr. König (Hotel-Chefin) zur Hilfe und stieß - so wie ihn gebeten wurde - die Türe auf seine unkonventionelle Art und Weise auf. Die Türe nun offen stehend, wurde der Blick direkt auf die Leiche des vermissten Hotelgastes gerichtet. Und so nehmen die Ermittlungen am Folgetag ihren Lauf...
Durch die wortgewandte Art und teilweise unpässlichen Termine des Kommissars konnte es sich - glücklicherweise für ihn - immer arrangieren, dass dieser nicht oft in den Urlaub fahren musste. Dies rächte sich allerdings bereits gleich nach dem tragischen Abend zuvor, da es zum Frühstück ein Buffet gab und Herr Kluftinger nicht die üblichen Sitten kannte und hier und dort in ein Fettnäpfchen tappte. Als er sich nach der Stärkung an die Arbeit machen wollte, mussten sich erst mal Gedanken gemacht werden - WIE?! Er hatte ja keine Spurensicherung, keinen Maier mit seinem Computerwissen oder einen der anderen beiden Kollegen für Befragungen. Durch das Schneegestöber, welches sich tagsüber immer verschlimmerte, konnte man keinen Kontakt zur Außenwelt aufbauen - weder per Telefon, noch E-Mail, noch per Fax. Somit mussten die Mordermittlungen durch ihn höchstpersönlich und mit allen Aufgabenteilen selbstständig übernommen werden, wäre da nicht der hilfsbereite Dr. Langhammer. So versuchte sich das so ungleiche Duo zurechtzufinden und einzuspielen, was auf sehr nervige, aber lustige Art und Weise beschrieben wird.
FAZIT:
Ich finde das Buch eines der besten Bücher der Kluftinger-Reihe, da dieses für mich von der ersten bis zur letzten Seite super spannend geschrieben wurde. Das Live-Kriminalspiel wurde auch sehr gut in den eigentlichen Mord mit eingebunden und man konnte nicht zu vorschnell erahnen wer der Mörder hätte sein können. Vielleicht deswegen oder auch gerade deswegen finde ich das Buch wirklich gelungen, da die Spuren zu vielen potenziellen Mördern führte, aber keine genaue Aussage getroffen wurde und der Leser etwas mehr im Dunkeln tastete wie sonst. Es sind auch nicht zu viele peinliche "Kluftinger-Aktionen" vorhanden, wie in anderen Büchern - ihr wisst schon was ich meine... Daher ist dieses Buch wirklich sehr empfehlenswert.